Folgenübersicht
7.1 Eine kleine Geschichte des Sein(s)
23.10.2026 31 min
Verben funktionieren eigentlich so: Sie haben einen Stamm (z.B. lach-) und mit diesem Stamm werden alle Verbformen gebildet (lach-st, lach-te, ge-lach-t). Doch unser Verb sein ist anders. Gaaanz anders: sein, bin, ist, sind, war, gewesen. Warum? Sein ist ein wahres Frankenstein-Verb, dessen Formen sich eigentlich aus DREI verschiedenen Verben zusammensetzen. Wie das passiert ist, warum wir das als Sprecher*innen hinnehmen und wie im Laufe der Zeit doch etwas Ordnung ins Chaos gekommen ist, erfahrt ihr in dieser brandneuen Folge Sprachpfade.
Ein Podcast von Anton und Jakob.
Ein Podcast von Anton und Jakob.
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Verwendete Literatur:
- Braune, Wilhelm/Heidermanns, Frank (2023): Althochdeutsche Grammatik I. Phonologie und Morphologie, 17. neu bearb. Aufl., Berlin/Boston, S. 449-451
- „bin“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 149.
- „ist“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 547.
- „sein (2)“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1026
- „Wesen“ in: Kluge, Friedrich/Heidermanns, Frank (2026): Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache, 26. grundlegend überarbeitete Aufl., Berlin/Boston, S. 1206.
- „bim, bin“ in: Lloyd, Albert L./Lühr, Rosemarie/Springer, Otto (1998): Etymologisches Wörterbuch des Althochdeutschen II. Göttingen, https://ewa.saw-leipzig.de/articles/15220.
- „sein (1)“ in Pfeifer, Wolfgang (1993): Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, digitalisierte und von Wolfgang Pfeifer überarbeitete Version im Digitalen Wörterbuch der deutschen Sprache: https://www.dwds.de/d/wb-etymwb/sein.
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